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Weingut Weninger - Burgenland - Mittelburgenland
Franz Weninger aus Horitschon zählt zu den Pionieren des Qualitätsweinbaus in Österreich. Schon Anfang der 80er Jahre setzte er auf Reduktion der Erträge, strenge Selektion im Weingarten und den langsamen Ausbau in Holzfässern. Der Umstieg auf biologisch-dynamischen Weinbau im Jahr 2006 war da nur der nächste logische Schritt.
Heute bewirtschaftet Weninger 20 ha, mit einigen der besten und ältesten Rieden der Region, wie die Ried Hochäcker, die Ried Raga und Ried Kalkofenboden. Die schweren, tiefgründigen Lehmböden mit hohem Tongehalt schaffen die besten Voraussetzungen für charaktervolle, langlebige Rotweine. Weninger baut Blaufränkisch, Zweigelt, Merlot, Pinot Noir, St. Laurent, Syrah, Cabernet Sauvignon und Chardonnay an. Im Jahr 1992 gründete er gemeinsam mit dem ungarischen Winzer Attila Gere ein Weingut in Villany in Südungarn. Schon der erste Wein schlug in der ungarischen Gastronomie-Szene wie ein Blitz ein. 1997 expandierte er erneut nach Ungarn und erwarb ein Weingut in Balf bei Sopron mit rund 20 Hektar Rebflüche. Die Lage "Spern Steiner" mit einem seltenen Schiefer-Löss-Boden zählt zum besten Weingrund Ungarns. Inzwischen wird das Weingut von Sohn Franz Reinhard eigenverantwortlich geführt.
Terroir, intensive Weingartenarbeit und moderne Kellertechnik verbunden mit altem Wissen lassen Weine entstehen, die Weltrang haben. Moderne Weine sollen auch modern präsentiert werden und so hat Franz Weninger einen Betrieb gebaut, der in Architektur und Corporate Design vollkommen mit seinen Weinen harmoniert.
Im Jahr 1995 war Franz Weninger Österreichs "Winzer der Jahres". Im Jahr 2000 erhielt er den Preis für innovative Unternehmensarchitektur. Seine Weine sind in Falstaff, Vinum und A la Carte hervorragend bewertet und der Guide Gault Milau zählt das Weingut Weninger zu den besten Rotweingütern Österreichs.
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